Tätigkeitsfelder unserer Fa. EW24 Abdichtungstechnik:

Kellerraum-, Bad-, Balkon-, Flachdachisolierungen:

Bereits seit dem Ende der 60-iger Jahren beschäftigt sich Ihr Ansprechpartner:
Herr Bernd Schmidt mit Isolierungen und Abdichtungen. Damals bekam Herr Schmidt von einem Neu- Isenburger Baggerbetrieb den Auftrag 4 Reihenhäuser ca 1 Jahr nach deren Fertigstellung und nach bereits angelegter Außenanlage, diese Häuser wieder frei zu graben um die Außenwand-Isolierung zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern, weil die Keller feucht wurden. Die Ursache, eine fehlende Horizontalsperre aus Bitumenpappe und Verletzungen der Bitumenanstriche beim Beifüllen des Erdaushubs, wurden von Herrn Schmidt von außen nachträglich erfolgreich behoben.
Seit dem Jahre 1972 arbeitete Herr Schmidt selbstständig als Kellerraum-, Bad-, Balkon- und Flachdachisolierer mit Heiß- und Kaltbitumen-Isolierungsprodukten, wie u.a. überwiegend mit Bitumenschweißbahnen und Dichtungsfolien.

Im Laufe der Jahre sind viele andere Isolier- und Abdichtungs-Produkte auf den Markt gekommen und teilweise auch wieder verschwunden. Herr Schmidt hat sich im Laufe der Jahre auf Bau-Messen immer auf den neuesten Stand der Abdichtungstechnik informiert und wenn diese überzeugend waren, auch damit selbstständig  beschäftigt.
So kam auch im Jahre 2014 auf einer Baumesse in Frankfurt/M der Kontakt mit der SchimmelPeter GmbH zustande, die SchimmelPeter GmbH - Produkte vertreibt und neben dem Vertrieb auch die Produktschulungen mit Fachausbildungen vorbildlich organisiert und durchführt.
Diese Produkte und vor allem das Ergebnis dieser Produkte haben Herrn Schmidt so überzeugt, dass er promt an einer Fachausbildung zur kapilaren Hydrophobierung  teilnahm und diese mit einem Zertifikat in der Hand erfolgreich abschloß.

Mitlerweile haben wir zahlreiche zufriedene Kunden, die von Herrn Schmidt begutachtet und beraten, sowie mit SchimmelPeter GmbH-Produkten bearbeitet wurden.

           

Es gibt verschiedene Abdichtungsverfahren.

Hier einige im Vergleich:

Abdichtungen gegen aufsteigende Feuchtigkeit lassen sich in drei verschiedene Gruppen einteilen:

• die mechanische Abdichtung
• die Abdichtung mittels Injektionsverfahren
• sowie die Abdichtung mit elektronischen (elektrischen) Sperrsystemen.

Elektrische-/Elektronische Systeme:

Grundgedanke der Abdichtung mit elektrischen oder elektronischen Systemen ist, dass man Wasser mit Hilfe von Strom ab bzw. umlenken kann. Dazu gibt es verschiedene Lösungsansätze, die teils mit anliegendem Strom, Induktion oder Funkwellen arbeiten.

Elektroosmose

Die bekannteste Methode ist die sogenannte Elektroosmose. Bei der Elektroosmose wird im Mauerwerk ein Feld aus Gleichstrom erzeugt. Auf diese Art soll das Wasser aus den Kapillaren nach unten gedrückt werden. Bei diesem Vorgang finden durch vorhandene Mauersalze allerdings auch einige ungewollte chemische Vorgänge im Mauerwerk statt, welche unter anderem schädliches Chlorgas freisetzen können. Ein Nachteil dieses Verfahrens entsteht also schon direkt durch dessen Wirkungsweise. Sobald das Mauerwerk anfängt abzutrocknen reißt durch das fehlende Wasser die elektrische Leitfähigkeit ab, und das Wasser beginnt erneut zu steigen.

Funkelektroosmose

Bei der Funkelektroosmose soll durch Einwirkung von Funkwellen das Kapillarwasser nach unten gedrückt und dort gehalten werden. Ein unabhängiger wissenschaftlicher Nachweis über die Funktionsfähigkeit dieser Methode konnte noch nicht geführt werden.

Mechanische Abdichtungen

Bei mechanischen Sperren wird durch das Einlegen von Dichtungsbahnen oder das Einschlagen von Blechen der kapillare Wassertransport unterbunden. Mechanische Sperren sind durch die Trennung des Mauerwerkes immer ein erheblicher statischer Eingriff in die ohnehin durch Feuchtigkeit geschwächte Struktur eines Gebäudes. Weiterhin ist die Gefahr der Bildung von Setzungsrissen sehr hoch. Diese Verfahren sollten daher nie ohne vorherige Begutachtung durch einen Statiker erfolgen.

Mauersägeverfahren

Bei diesem Verfahren wird abschnittsweise die Mörtelfuge mit einer Mauersäge herausgesägt und verschiedene Arten von Abdichtungsbahnen eingelegt. Dies können Bitumenbahn oder Bahnen aus PE-Folie sein. Anschließend wird durch Einschlagen von Keilen das Mauerwerk wieder abgefangen und die restlichen Hohlräume mit Quellmörtel verfüllt. Dieses Verfahren kann nicht bei Gebäuden mit starker Grundwasserbelastung oder nicht durchgehender Mörtelfuge angewendet werden. Die Herstellung eines Höhenversatzes ist ebenfalls nicht möglich.

Diamantseilsägeverfahren

Das Diamantseilsägeverfahren ist äußerst kostenintensiv. Es kommt zum Einsatz wenn keine Lagerfuge vorhanden ist. Beispiele hierfür sind Stampfbeton- oder Natursteinwände. Im Gegensatz zum Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk durch Schleifen mit diamantbesetzen Seilen oder Sägeblättern getrennt. Diese Diamanten müssen permanent mit Wasser gekühlt werden, um nicht zu verbrennen. Aus diesem Grund ist die Anwendung dieses Verfahrens ausschließlich im Rohbauzustand mit entsprechender Kühlwasserabführung anwendbar. Wie beim Mauersägeverfahren werden anschließend die Dichtungsbahnen eingelegt und Keile eingeschlagen. Anschließend wird der Rest der Fuge mit Mörtel verpresst.

Einschlag-/ Rammverfahren

Bei dem Einschlagverfahren oder Rammverfahren werden mit Pressluft verschiedene Arten von geriffelten Blechen (verzinkter bzw. verchromter Stahl oder Edelstahl) durch die Lagerfuge geschlagen. Aufgrund der starken Erschütterungen während des Schlagvorganges ist dieses Verfahren ausschließlich für absolut intakte Mauerwerke geeignet. Je nach Qualität der verwendeten Bleche (Durchrostung durch Kapillarwasser und Mauerwerkssalze) erreichen diese Sperren eine Haltbarkeit von 10-15 Jahren.

Mauerwerksaustausch

Die älteste Form der nachträglichen Horizontalabdichtung ist der Mauerwerksaustausch. Dabei wird abschnittweise Mauerwerk im abzudichtenden Bereich herausgebrochen und nach Einlegen von Abdichtungsbahnen wieder neu aufgemauert. Dieses Verfahren ist sehr zeitintensiv, da neue Abschnitte erst nach mehreren Tagen (Abbinden und statischer Standfestigkeit des neu aufgemauerten Mauerwerkes) bearbeitet werden können.

Abdichtungen im Injektionsverfahren

Bei der Abdichtung im Injektionsverfahren wird der Wirkstoff über Bohrlöcher mittels Druck in das Mauerwerk eingebracht. Es gibt auf dem Markt verschiedene Mittel, welche sich teils gravierend hinsichtlich Wirksamkeit und Haltbarkeit unterscheiden.

Injektionsverfahren mit porenverstopfender Wirkung:

Verkieselungssperren

Verkieselungssperren sind bereits seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt und wurden ursprünglich zur Abdichtung von Wassereinbrüchen verwendet. Sie wirken also verstopfend. Aus Mangel an Alternativen wurden Verkieselungen auch zur Beseitigung von aufsteigender Feuchtigkeit verwendet. Verkieselungen werden meist drucklos über große Injektionslöcher (mit Trichtern) bis zur Sättigung in das Mauerwerk eingebracht, wobei vorher nicht genau ermittelt werden kann, wann eine Sättigung erreicht ist, die eine funktionsfähige Horizontalsperre herstellt. Verkieselungen sind chemisch instabil und zerfallen innerhalb weniger Jahre. Eine Verkieselung kann laut Herstellerangaben nur bis zu einer Mauerwerksdurchfeuchtung von 40 % bis ca. 65% durchgeführt werden, da sonst keine Reaktion mehr im Mauerwerk stattfindet. Verkieselungslösungen sind stark ätzend und dürfen nur mit entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt werden. Vorgegeben wird von den meisten Herstellern eine zweireihige Bohrlochkette mit Bohrlochabstand von ca. 10 cm. Da die porenverstopfende Wirkung zeitlich begrenzt ist und am Markt sehr unterschiedliche Qualitäten diverser Hersteller im Angebot sind, wird meistens zusätzlich ein Sperr- und Dichtputzsystem angeraten.

Gelsperren

Genau wie Verkieselungssperren wirken Gelsperren Poren verstopfend, womit der kapillare Wassertransport über die Mauerwerksporen unterbunden werden soll. Ursprünglich kommt die Entwicklung der Gelsperren aus dem Bereich Tunnelbau, da Gelsperren günstig in der Herstellung sind und eine kurze Haltbarkeit im Tunnelbau ausreichend ist.

Gelsperren bestehen meist aus Acrylaten sowie Reaktionssalzen, die in Verbindung mit Wasser ein Gel bilden. Das Material wird unter Druck mit einem Bohrlochabstand von ca. 10 cm in die Wand eingebracht. Da dieses Gel zum Großteil aus Wasser besteht schrumpft es, sobald das Mauerwerk abzutrocknen beginnt. Somit lässt die Wirksamkeit der Sperre schnell nach und im Laufe der Zeit wird sie komplett wirkungslos. Es bleiben danach lediglich die mit der Sperre eingebrachten Reaktionssalze und Acrylate zurück. Diese Stoffe waren vorher nicht vorhanden und sind funktionslos.

Paraffinheißsperren

Für dieses Verfahren muss vor der Verwendung des Injektionsmittels, welches aus festem Paraffin besteht, das Mauerwerk mit Heizstäben auf ca. 100°C erhitzt werden. Das vorhandene Porenwasser muss verdunsten, da sonst das geschmolzene Paraffin (ca. 150°C) bei der Injektion sofort wieder erstarren würde. Eine Verteilung im Mauerwerk ist dann nicht möglich.

Dieses Verfahren ist äußerst energieintensiv und kann nicht angewendet werden, wenn an der Außenseite der zu behandelnden Wand eine bituminöse Abdichtung angebracht ist, da diese zerstört würde. Dies kann auch eine Perimeterdämmung betreffen. Ebenso sind die Eckverbindungen von Mauerteilen in der Praxis anfällig für eine Umwanderung der eingebrachten Paraffinheißsperren. In der Regel werden daher von Anbietern dieser Methode dann auch Sperr- und Dichtputzsysteme zusätzlich angebracht.

Harzsperren

PU- oder EP-Harze werden hauptsächlich zur Abdichtung von Wassereinbrüchen verwendet. Hierbei spricht man von Druckwasserabdichtungen. Da diese Harze sehr dickflüssig sind und meist sofort nach Wasserkontakt beginnen zu reagieren, ist es nicht möglich, eine ausreichende Verteilung im Mauerwerk zu erreichen. Diese ist aber nötig, um eine ordnungsgemäße Horizontalsperre herzustellen, welche eine kapillare Durchfeuchtung unterbinden soll.

Hydrophobierende Injektionsverfahren:

Sperren aus Silikonmikroemulsion (SMK)

SMK Sperren bestehen aus einem Konzentrat aus Silikonharzen. Sie müssen vor der Verarbeitung mit Wasser in eine Emulsion verdünnt werden. Hierbei übernimmt das Wasser die Transportfunktion des Wirkstoffes. Bei einem wassergesättigten Mauerwerk muss die Emulsion also mit viel Druck das vorhandene Porenwasser verdrängen, um überhaupt eine funktionsfähige Abdichtung ausbilden zu können.

Die Herstellerangaben für den Bohrlochabstand der Injektionsbohrungen betragen zwischen 10 cm - 12,5 cm. Einige Hersteller empfehlen zusätzlich eine zweireihige Bohrlochkette.

Problematisch wird die Verwendung von SMK-Lösungen, wenn bereits viel Wasser in den Kapillarporen vorhanden ist, dadurch die eingebrachte Emulsion zusätzlich im Mauerwerk verdünnt und damit die Wirkung entsprechend reduziert wird.
SMK-Sperren der meisten Hersteller können bis zu einer Mauerwerksdurchfeuchtung von ca. 65 % verwendet werden. Einige Hersteller geben auch eine Verwendung an für höhere Durchfeuchtungen, empfehlen dann jedoch eine Vortrocknung mit heißer Luft bzw. eine zusätzliche Injektion von Kieselsäure als Aktivator, was natürlich jeweils zusätzlichen Aufwand und Kosten verursacht. Da die Wirkungsdauer der meisten SMK-Lösungen begrenzt ist, werden in der Praxis oft zusätzliche Sperr- und Dichtputzsysteme angebracht.

Organisch – hydrophobierende Sperre

Eine rein organische, hydrophobierende Sperre besteht aus dem eigentlichen Wirkstoff, einem speziellen Polymer, sowie der Trägerflüssigkeit aus hochreinem Paraffinöl in dem der Wirkstoff gelöst ist. Zu diesem Verfahren gibt es seit über 45 Jahren positive Erfahrungen in unterschiedlichen Klimazonen.

Durch die außerordentlich niedrige Oberflächenspannung der Lösung kann sich das Material selbst bei wassergesättigten Mauerwerksporen, also Durchfeuchtung > 90% optimal selbstständig im Mauerwerk verteilen. Eine aufwendige Vortrocknung, wie bei anderen Abdichtungsverfahren angeraten, entfällt. Die selbstständige Verteilung der Lösung im Mauerwerk kann so stark sein, dass die Injektionsbohrungen einiger Hersteller besonders schonend für das Mauerwerk im Abstand von nur 25 cm angelegt werden können. Andere Hersteller schreiben auch bei diesem Verfahren 10 – 12,5 cm Bohrlochabstand vor.

Aufgrund der selbständigen Verteilung, muss der leichte Einpressdruck nur während der Injektionszeit aufrechterhalten werden bzw. kann das Material auch selbstständig versickernd, also drucklos eingebracht werden. Bei dem anschließenden Verteilungsprozess des Materials im Mauerwerk wird auf den Wandungen der Kapillarporen das Polymer dauerhaft angehaftet, welches dann langfristig wasserabweisend wirkt durch Änderung der Oberflächenspannung. Damit verliert auch das in der Wand befindliche Wasser seine Bindungsfähigkeit. Das sanierte Mauerteil kann dauerhaft austrocknen und im hydrophobierten Bereich kein weiteres Wasser aufnehmen.

Daher eignet sich dieses Verfahren besonders gut nicht nur für eine horizontale (Horizontalsperre), sondern auch für eine vertikale Abdichtung (Flächensperre). Dies ermöglicht eine Flächensperre ohne aufwendige Ausschachtung. Da das Polymer als Wirkstoff nur wenige Moleküle dick ist, werden die Poren der Kapillaren nicht verstopft wie bei anderen Verfahren. Das Mauerwerk bleibt also diffusionsfähig und erhält, nachdem das Paraffinöl mit der Feuchtigkeit verdunstet ist, seine natürliche Fähigkeit zur Wärmedämmung zurück. Somit werden auch keinerlei Sperr- oder Dichtputzsysteme nötig.

Als zuverlässiger deutscher Hersteller garantiert die SchimmelPeter GmbH mindestens 25 Jahre Wirkungsdauer.



Schimmel und wie entsteht Schimmel ?

         

Schimmel an Wänden und Tapeten, auf Möbeln oder an Bekleidung, Papieren und Kartonagen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern kann bei einigen Schimmelarten auch die Gesundheit stärker beeinträchtigen. Schimmelsporen, welche frei in der Luft umher-schweben, finden gute Bedingungen bei hoher Feuchtigkeit und dafür gibt‘s zwei verschiedene Ursachen, die im Alltag auch in Kombination auftreten:

1.Zustand der baulichen Substanz des Hauses

2.Verhalten der Bewohner im Haus bzw. der Wohnung

Wasser verbindet sich mit Luft und ist in dieser oftmals unsichtbar. Je wärmer Luft ist, desto mehr Wasser kann die Luft binden (relative Luftfeuchte). Kühlt nun stark mit Wasserdampf angereicherte Luft ab und erreicht ihre Sättigungsgrenze, so kann diese Luft Teile des Wassers nicht mehr binden und gibt dieses Wasser als Kondensat ab. In Räumen kondensiert Wasser an den Stellen mit der geringsten Oberflächentemperatur, denn dort kühlt sich die Luft am schnellsten ab und erreicht am ehesten ihre Sättigungs-grenze.In Häusern bzw. Wohnungen sind dies meist Zimmerecken zur Außenwand, der Übergang von Außenwand zur Zimmerdecke und Fensterstürze. Weiterhin passiert dies in Bereichen mit geringer Luftbewegung, wenn z.B. größere Sitzmöbel bzw. Schränke zu nah an einer Wand stehen und dadurch einen Luftaustausch vermindern. Ist also der Feuchte-gehalt in der Luft im Verhältnis zur Temperatur der Luft zu hoch bzw. die Lufttempera- tur im Verhältnis zur Menge von Wasserdampf zu niedrig erleben wir Kondensation. Beispiel: Bei + 10 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 35% sind in 1 m³ Luft 3,3 Gramm Wasser. Ist die Luft erwärmt auf + 20 Grad Celsius mit einer relativen Luft- feuchte von 65%, so sind in 1 m³ Luft bereits 12,6 Gramm Wasser. Temperaturänderungen fühlen wir meist eher als bei Änderungen Luftfeuchtigkeit. Dabei wird bei normaler Nutzung von Wohnraum über den Tag reichlich Feuchtigkeit freigesetzt durch Duschen / Baden, Kochen, Geschirrspülen, Pflanzen und in der Nacht verdunsten ca. 1 Liter Wasser je Person.

Wenn Häuser früherer Baujahre durch z.B. weniger dichte Fenster und Schwitzwasserröhrchen im Fensterrahmen einen dauerhaften Luftaustausch hatten, ist dies heute bei Isolierverglasungen und dichten Fensterrahmen deutlich anders. Hinzu kommt, dass nachträglich montierte Außenwandisolierungen die bis dahin mögliche Diffusion der Außenwand reduzieren oder gar blockieren. Deshalb ist ausreichendes und regelmäßiges Stoßlüften – ca. 3-5 mal zu jeweils 10 Minuten Fenster weit auf für „Durchzug“ - nötig, um hinreichenden Austausch von Luft und damit Feuchtigkeit zu gewährleisten.

Wenn man weiß, dass Schimmel sich meist bildet bei Luftfeuchtigkeit über 65% und Wandtemperatur an der Oberfläche unter 12,5 Grad Celsius, so ist neben regelmäßigem richtigen Lüften auch eine Mindestraumtemperatur im Raum nötig, damit die Oberfläche der Wand sicher über 13 Grad Celsius bleibt. So wie der Nutzer von Haus bzw. Wohnung mit richtigem regelmäßigem Lüften und ausreichend Heizen Schimmelbildung vorbeugen kann, so kann der Eigentümer der Immobilie seinen Teil ebenso beitragen.

Eine Gebäudehülle sollte die Fähigkeit zum Luftaustausch haben, damit Raumluft und dort gebundene Feuchtigkeit nach außen gelangen können. Stehen ältere mineralische Fassaden über Jahre in „Wind und Wetter“, so setzt sich speziell auf der Schlagregenseite Regen- wasser in Kapillarporen und verursacht eine zunehmende Durchfeuchtung der Fassade in Kombination mit Raumfeuchte, welche nicht entweichen kann. Dies kann nicht nur zu Energieverlust führen durch deutliche Auskühlung der Fassade in der Herbst- und Winterzeit, da eine feuchte Fassade Heizwärme deutlich schneller ableitet als eine trockene Fassade – ein trockener Pullover wärmt ja auch deutlich besser als ein feuchter Pullover. Vielfach merken Immobilieneigner erst mit der Zeit, dass nachträglich montierte WDVS ( Wärmedämmverbundsysteme ) und begleitende Maßnahmen zwar u.U. Heizenergie einsparen können, jedoch durch deutlich reduzierte Diffusionsfähigkeit die Vermögens-substanz anderseits geschädigt werden kann  – nämlich durch Schimmelbefall. Immer mehr Immobilieneigentümer prüfen daher mittlerweile vor der Installation eines WDVS nicht nur dessen Amortisation und suchen dann meist sinnvollere Alternativen. Eine kostengünstige Möglichkeit mineralische Fassaden vor Regenwasseraufnahme zu schützen ist eine Hydrophobierung. Hochwertige Hydrophobierungsmittel kleiden Kapillarporen so mit einem Polymer aus, dass Wasser keine Bindung zum Mineral aufnehmen kann und daher erst gar nicht in die Fassade eindringt. Das Mauerwerk kann diffusionsoffen seine ursprüngliche Fähigkeit zur Wärmedämmung wieder leisten und trägt somit zu einem angenehmen Wohn- klima bei. Als angenehmer Nebeneffekt bleibt die Fassade auch sauberer und nimmt im Winter keine Streusalze auf.
Als zuverlässiger deutscher Hersteller garantiert die SchimmelPeter GmbH
mindestens 25 Jahre Wirkungsdauer.